Um die Kosten einer Abfindung des Miteigentumsanteils zu kennen, ist es wichtig, ihre Funktionsweise genau zu verstehen. Diese Operation erfordert einen Gang zum Notar, dem möglicherweise ein Gutachter folgt, um eine finanzielle Neubewertung der betreffenden Immobilie der Gemeinschaft vorzunehmen. Es ist daher entscheidend, bei der Berechnung der Abfindung den aktuellen Wert der Immobilie zu berücksichtigen und nicht den Wert dieser Immobilie zum Zeitpunkt ihres Erwerbs.
Im Anschluss an diesen Schritt legt der Notar die Höhe der Ausgleichszahlung fest, die auf dem Wert der Immobilie basiert. Dieser Betrag wird in der notariellen Urkunde festgehalten. Dieses Dokument dient als Bescheinigung über den Wert der Immobilie, die der Miteigentümer erwerben möchte.
Zum Betrag der Ausgleichszahlung kommen also Notargebühren hinzu. Die Höhe dieser Gebühren ist nicht identisch, je nachdem, ob es sich um eine Abfindung nach einer Scheidung oder einer Erbschaft handelt.
Bei dieser Art von Bankoperation werden die Notargebühren vom Staat festgelegt. In der Regel liegen sie zwischen 7% und 8% des Betrags der finanziellen Differenz, die der Miteigentümer für alte Immobilien zahlt, und zwischen 2% und 3% für Neubauten oder Immobilien, die weniger als 5 Jahre alt sind.