Um einen revolvierenden Kredit zu nutzen, können Sie dies ohne Nachweis der Verwendung der Mittel tun.
Der revolvierende Kredit ist ein sogenannter nicht zweckgebundener Kredit und im Gegensatz zu zweckgebundenen Krediten wie Renovierungskrediten oder Autokrediten müssen Sie keine Rechnungen, Bestellscheine, Kostenvoranschläge oder andere Belege vorlegen.
Allerdings müssen Sie, wie bei jedem anderen Kredit auch, um eine verfügbare Geldreserve zu erhalten, dem Kreditinstitut bestimmte Unterlagen vorlegen, damit dieses Ihre Kreditwürdigkeit prüfen kann.
Die vom Kreditinstitut benötigten Unterlagen sind in der Regel: ein Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass), Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen oder Rentenbescheinigung), Ihr letzter Steuerbescheid, ein aktueller Wohnsitznachweis und ein Bankverbindungsnachweis.
Kostet die Geldreserve etwas?
Sie zahlen keine Zinsen, solange Sie Ihre Geldreserve nicht nutzen.
Wenn Sie Ihre verfügbare Geldreserve also nicht nutzen, entstehen Ihnen keine Kosten und Sie zahlen keine Rückzahlungsraten.
Sobald Sie diese Reserve in Anspruch nehmen, enthalten Ihre monatlichen Rückzahlungsraten Bankzinsen.
Sie entscheiden über die Höhe Ihrer monatlichen Rückzahlung, mit dem Ziel, Ihre Geldreserve wieder aufzufüllen.
Sobald diese Reserve wieder aufgefüllt ist, enden die monatlichen Raten und Sie können Ihre Reserve wieder vollständig nutzen. Aus diesem Grund wird dieser Kredit "revolvierend" genannt.
Wie schnell wird die Reserve wieder aufgefüllt?
Sie sind Herr dieser Reserve und entscheiden selbst, in welchem Tempo Sie sie wieder auffüllen möchten.
Sie können sich also für eine niedrige monatliche Rate entscheiden, um mehr Spielraum in Ihrem Budget zu haben, oder für eine mittlere Rate, um eine kürzere Rückzahlungsdauer zu erreichen, oder auch für eine hohe Rate, um die Kosten des revolvierenden Kredits zu senken und die Geldreserve schnell wieder aufzufüllen.
Achtung: Eine hohe monatliche Rate kann Ihr monatliches Budget jedoch erheblich belasten.